Montag, 28. März 2011



Aus einem Japanischen Schnittmusterbuch habe ich für Mathilda dieses Top genäht. Es hat echt Spass gemacht weil es so ganz anders zu nähen war. Ganz ohne Belege sondern mit Stoffstreifen um die Kanten einzufassen. Verziert habe ich es ganz schlicht mit einem gestickten Jojo von Huups. Das war jetzt das erste Sommer Teilchen.

Sonntag, 27. März 2011

Unsere Raupe Nimmersatt....



Bastian bewegt sich gerne auf dem Bauch vorwärts. Er sieht dann so ein bisschen aus wie eine kleine Nacktschnecke Raupe. Wenn unsere kleine Raupe Nimmersatt dann noch etwas Tolles sieht dann gibt sie Gas und erreicht eine für Raupen unglaubliche Geschwindigkeit.  Leider eignet sich so eine bodennahe Fortbewegungsart  nicht in einem Haushalt mit Kindern und vielen Tieren mitten im Grünen und einer Mutter ohne Putzfimmel. *hüstel* Schmutzbedingt haben wir so einen seeehr hohen Verschleiss an Hosen und Oberteilen. Ab und an muss auch eine kleine Raupe ja das Haus verlassen und dann sieht das was da so an ihr dran klebt sehr unappetitlich aus. Ich hab ja schon den Tip bekommen ihm mal einen Pullover aus Bodenputztüchern zu nähen. Das muss ich mir echt mal überlegen. Und da Bastian einfach nicht auf mich hören möchte und weiter robbt anstatt zu krabbeln gab es mehr Oberteile und eine robuste Hose für ihn. 
Zwei Ringelshirts in jeansblau mit tollen Velours von Peppauf verziert. Der Gewichtheber passt wie angegossen auf den Campan von Hilco. Und die Bärte finde ich sowieso spitze. Ansonsten sind die Shirts ganz schlicht und unbetüddelt ausgefallen.
Da sich die Jerseyhosen die er sonst oft trägt draussen nicht mit seiner Fortbewegungsart vertragen musste etwas dickeres und robustes her. Eine Levisjeans von Thorsten wurde recycelt und zu einer neuen Jeans in Grösse 86 umgebaut. Die Taschen hinten und vorne konnte ich etwas verkleinert sogar übernehmen. Oben und unten mit bequemen Jerseybündchen versehen. Ich weiss jetzt auch wie weit ich mit einem Meter Campan komme. Jetzt habe ich leider nur noch einen kleinen Rest übrig.
Zum Schluss habe ich noch einen Nickypullover in lila kombiniert mit dem tollen Elefantenjersey von Stoff und Stil genäht. Auch ganz unbetüddelt.
Alle Schnitte sind aus der Ottobre 4/2010

Mittwoch, 16. März 2011

Eine für Mama, eine für Papa....


Da Thorsten der Meinung war dass Bastian nicht länger die pink geblümte Jacke von Mathilda auftragen soll hat er angeordnet, dass er eine Jungenjacke für Bastian möchte.

Also habe ich den Wunsch erfüllt. Aus jeansblauem Töfftöff Regenjackenstoff gefüttert mit kuscheligem Fleece habe ich nach dem Schnitt Jänis aus der 4/2010 Ottobre eine Schlupfjacke genäht. Die Fronttasche versteckt sich sehr gut. Auf den Bildern ist sie kaum zu sehen weil sie ebenfalls aus dem Töfftöff Stoff genäht ist.

Und für die wärmeren Tage noch mal das gleiche Modell aus meinem Wunschstoff mit den Zwergen betüddelt eine nach meinem Geschmack. Sie ist anstatt mit Fleece mit getüpfeltem Jersey gefüttert.



Ich steh ja so gar nicht auf Autos. Jetzt kann ich ihm die Zwergenjacke anziehen und wenn die Männer zusammen unterwegs sind dann darf der Bub die Autojacke tragen.

Nach wie vor beschäftigen mich die Geschehnisse in Japan sehr und ich hoffe dass das Schrecken endlich ein Ende nimmt. Wir haben entschieden, dass wir im nächsten Jahr Solarzellen auf unser Dach montieren werden und unseren Strom selbst herstellen werden. Unser Warmwasser wird ja schon durch Solarenergie erhitzt. Das ist unser kleiner Beitrag zum Atomausstieg. Leider ist das hier in Frankreich ja so gar kein Thema.

Dienstag, 15. März 2011

Basler Kinderfasnacht....


Hallo,
auf Grund der aktuellen Lage in Japan ist mir echt nicht nach bloggen. Irgendwie war mir auch nicht nach Fasnacht. Aber da Mathilda erst vier ist und sie sich schon so gefreut hat sind wir heute an der Basler Kinderfasnacht gewesen. Sie und ihre Freundin als Pippi Langstrümpfe verkleidet. Bastian als Herr Nilsson.
Er sah zwar aus wie ein Bär. Hat aber ganz brav wie ein Äffchen seinem Götti die Räppli aus dem Haar gesucht als er auf seinen Schultern sitzen durfte. Mathilda hat brav ihre Bonbons vom Wagen geworfen und für einen Nachmittag war die Welt wieder etwas bunter und fröhlicher.